Dr. Bruno Hollnagel erneut im Landesvorstand der AfD in Schleswig-Holstein

In der Mitte die neue Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein, flankiert von den beiden stellvertretenden Landesvorsitzenden Matthias Niemeyer (links) und Dr. Bruno Hollnagel (rechts).

Auf dem Landesparteitag der Schleswig-Holsteinischen AfD in Henstedt-Ulzburg im Kreis Segeberg wurde am 8. Juli 2017 der Landesvorstand neu gewählt. Neue Landesvorsitzende ist die 1954 geborene Rechtsanwältin Doris von Sayn-Wittgenstein. Zu stellvertretenden Landesvorsitzenden wurden Dr. Bruno Hollnagel und Matthias Niemeyer gewählt. Sowohl Hollnagel, als auch Niemeyer, gehörten bereits bis Mai dem Landesvorstand an. Sie waren gemeinsam mit drei weiteren Kollegen freiwillig zurückgetreten, um vorgezogene Neuwahlen zu ermöglichen.

Dr. Hollnagel ist gleichzeitig Kandidat eines aussichtsreichen ersten Listenplatzes für die anstehenden Bundestagswahlen.

Neue AfD-Landesvorsitzende Doris Fürstin v.Sayn-Wittgenstein ruft zur Einigkeit der Partei auf

Mit der Wahl der Landtagsabgeordneten Doris Fürstin v. Sayn-Wittgenstein zur neuen Vorsitzenden des AfD-Landesverbandes Schleswig-Holstein hat der Parteitag das Signal auf Kurswechsel gestellt. Für die Nord-AfD heißt es nun: Segel setzen in Richtung Bundestagswahl.

„Wir werden gemeinsam einen fulminanten Wahlkampf hinlegen. Die AfD Schleswig-Holstein wird auf allen Ebenen an einem Strang ziehen und ihren Beitrag für eine starke Opposition im Berliner Reichstag leisten“, so die neu gewählte Landesvorsitzende.

Der komplett neu besetzte Landesvorstand soll in Zukunft eng mit der Kieler Landtagsfraktion zusammenarbeiten, um eine schlagkräftige Oppositionsarbeit sowohl parteipolitisch bei den Schlewig-Holsteinern vor Ort als auch parlamentarisch im Landeshaus auf die Beine zu stellen. „Wir als Landesverband müssen als Einheit auftreten und gemeinsam die drängenden Probleme im Lande benennen“, rief v. Sayn-Wittgenstein ihre Parteifreunde zur Einigkeit auf.

Bei ihrer Antrittsrede führte die neue Landesvorsitzende weiter aus: „Gerade die letzten Tage haben doch eines nur zu deutlich offenbart: wir brauchen eine starke konservative Kraft in diesem Land, um den linken Umtrieben ein Ende zu setzen. Um es auf den Punkt zu bringen: Hamburg zeigt, wo der Feind steht!“

Wahl von Schatzmeistern und Beisitzern

Zum neuen Schatzmeister wurde Reinhard Zimmermann (Steinburg) mit großer Mehrheit gegen seinen Mitbewerber Rene Franke (Herzogtum Lauenburg) gewählt. Der bisherige Landesschatzmeister Bernhard Noack kandidierte nicht erneut.

Am Sonntag wurde Barbara Janitzek (Segeberg) stellvertretende Schatzmeisterin. Zu Beisitzern gewählt wurden Carlos Rodrigues (Stormarn), Dennis Wamhof (Plön), Norman Timmermann (Schleswig-Flensburg) und Joachim Schneider (Pinneberg).

Damit besteht der neue Landesvorstand aus neun Mitgliedern, und wurde im Vergleich zum alten Vorstand (13 Mitglieder) deutlich verkleinert.

Neues Schiedsgericht und Delegierte für Schleswig-Holstein

Weiterhin wurden mit den Anwälten Gerald Hohmann (Kiel), Dr. Carl-August Staud (Ahrensburg), sowie dem Richter am Oberlandesgericht Gereon Bollmann, drei Volljuristen als Schiedsrichter für das Landesschiedsgericht gewählt. Ersatz-Schiedsrichter wurden Dr. Klaus-Peter Krause (Lübeck) und Arnulf Fröhlich (Herzogtum Lauenburg).

Abschließend wurden zwei Delegierte für den Bundeskonvent gewählt. Hier entschied sich die Wahlversammlung für die beiden ehemaligen Landesvorsitzenden Dr. Bruno Hollnagel und Jörg Nobis. Der Pinneberger Rainer Ronke wurde als Ersatz-Deligierter gewählt.