Führende deutsche Wirtschaftsprofessoren bestätigen die Richtigkeit von AfD-Forderungen

In einer gemeinsamen Erklärung[1] haben sich 154 Wirtschaftsprofessoren vor einem weiteren Ausbau der europäischen Währungs- und Bankenunion zur Situation geäußert. Klare Worte der Kritik fanden die Professoren gegenüber dem Europäischen Währungsfonds (EWF), der geplanten Einlagensicherung für Bankguthaben, dem europäischen Investitionsfonds, dem Strukturfonds und dem Anleihekaufprogramm der EZB.

Dr. Hollnagel, Bundestagsabgeordneter der AfD und Mitglied des Finanzausschusses des Bundestages nimmt dazu wie folgt Stellung:

„Die Wirtschaftswissensprofessoren haben wichtige Elemente der europäischen Geld- und Finanzpolitik gewogen und für zu leicht befunden. Mit Ihrer berechtigten Kritik bestätigen die Wirtschaftsprofessoren hundertprozentig die Auffassung der AfD, die schon in wesentlichen Teilen im Bundesprogramm und danach im Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 dargelegt wurden. Die AfD hat sich von der Parteigründung an immer zur sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhards bekannt.

Der gesunde Menschenverstand muss sich endlich im politischen Alltagsgeschehen niederschlagen. Was sich bewährt hat – wie die soziale Marktwirtschaft – muss wieder Einzug in den finanz- und wirtschaftspolitischen Alltag finden.

Das bedeutet konkret: Umsetzung des Verursacherprinzips und der Eigenverantwortung. Die sind mit Gemeinschaftshaftungen und mit Elementen einer zentralgelenkten Wirtschaftspolitik (europäischer Investitionsfonds und Investitionsfonds) und massiven Eingriffen in die Preisgestaltung (Anleihekaufprogramm der EZB) unvereinbar. Wir wollen einen ordnungspolitischen Rahmen, innerhalb dessen die Akteure frei atmen können. Gemeinschaftshaftungen, die den Akteuren regelrecht aufgezwungen werden, wie beim geplanten EWF oder der Bankenunion passen nicht zur sozialen Marktwirtschaft. Diese aber hat sich durch das Wirtschaftswunder in Deutschland bewährt. Die heute zu beobachtenden Fehlentwicklungen sind darauf zurückzuführen, dass gegen die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft verstoßen wird. Wir brauchen eine Einheit von Handeln und Haften.“

[1] http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/oekonomen-aufruf-euro-darf-nicht-in-haftungsunion-fuehren-15600325.html#void