Die Mehrheit der Deutschen sieht die Integration positiv – Ergebnis unvollständiger Berichterstattung?

Auf der Internetseite der Tagesschau[1] wird auf eine Studie des „Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration“ hingewiesen. Demnach sehe die Mehrheit der Deutschen die Integration positiv.

Das ist verwunderlich, denn diese Aussage passt nicht zu den negativen ökonomischen Effekten der Migration. Danach kostet die Migration den deutschen Staat mehr, als sie ökonomisch einbringt[2]:

Von regierungsamtlicher Seite werden bis dato vorwiegend die Kosten des Bundes für Migration benannt. Bis 2022 werden 47 Mrd. € veranschlagt zuzüglich Kosten zur Bekämpfung von Fluchtursachen (31 Mrd.).[3]  Hinzuzurechnen sind die Kosten der Länder (z.B. Hartz 4) und der Kommunen, für die bisher kein konsolidiertes amtliches Zahlenmaterial vorliegt. Insofern werden die jährlichen Kosten für die Folgen der Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme viel zu gering angesetzt. Würden alle Kosten berücksichtigt, ergäbe das ein wesentlich schlechteres Bild. Der Grund: Viele Migranten haben keine Ausbildung und sind sogar Analphabeten. Die lange Zeit, die sie zur Integration in den Arbeitsmarkt benötigen, kosten viel Geld (s. Raffelhüschen). Hinzu kommen Kosten der Aufnahme, Krankheitskosten, Betreuungskosten für Minderjährige usw. In den Medien wird dieser Sachverhalt praktisch nicht thematisiert, obwohl er von volkswirtschaftlicher Bedeutung ist.

Raffelhüschen: „Die Zuwanderungswelle kostet ein Vermögen. Das wird jetzt immer klarer.“ Nach seiner Rechnung kostet uns ein Migrant in seiner Lebenszeit pro Kopf im Durchschnitt 450.000 € [4]. Das macht bei 2 Mio. Migranten 900 Mrd. €! Wir fordern daher: Alles Zahlenmaterial muss auf den Tisch. Die Bürger haben ein Anrecht darauf die Wahrheit zu erfahren!

[1] http://www.tagesschau.de/inland/integration-barometer-101.html

[2] https://www.focus.de/finanzen/steuern/finanzexperte-mehr-beamte-wegen-zuwanderungswelle-raffelhueschen-warnt-vor-steuer-schock_id_8272987.html

[3] http://www.faz.net/aktuell/politik/78-milliarden-euro-fuer-fluechtlingspolitik-bis-2022-15598121.html

[4] https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-fluechtlingskosten-sind-ein-deutsches-tabuthema-ld.1316333