Energiewende gescheitert

Der überstürzte Ausstieg aus der Atomenergie zeigt Wirkung: Die Stromkosten kletterten nach der überstürzten Energiewende für die Verbraucher in Deutschland erheblich: Mit einem durchschnittlichen Strompreis von 30,5 Cent pro Kilowattstunde (Cent/kWh) führt Deutschland diese Negativ-Liste an. Der europäischen Statistik zufolge müssen Stromkunden in Deutschland mehr als doppelt so viel bezahlen wie ihre Nachbarn in Tschechien (14,4 Cent) und in Polen (14,6 Cent). Aber auch Frankreich ist mit 16,9 Cent/kWh im Vergleich sehr günstig, gefolgt von Österreich mit 19,9 Cent.

Im Energiebereich testieren die Beamten des Bundesrechnungshofes verheerendes „Missmanagement und Verschwendung“ in Sachen Energiewende: Der Umbau der Energieversorgung in Deutschland hat zwar viel Geld gekostet, aber wenig gebracht: „Die Prüfung des Bundesrechnungshofes zeigt, dass dies auch auf Mängel bei der Koordination und Steuerung der Energiewende durch das Bundeswirtschaftsministerium zurückzuführen ist.“ Aber es kommt noch schlimmer:

Die Beamten warnen vor der Gefahr, dass das Jahrhundertprojekt scheitert. „Ernüchternd ist vor allem: Der enorme Aufwand, der betrieben wird, die großen Belastungen für Bürger und Wirtschaft, all das steht in krassem Missverhältnis zu dem bisher dürftigen Ertrag„, bemängelte Rechnungshof-Präsident Kay Scheller.

Seine Fachleute beziffern die Ausgaben für die Umstellung auf eine grüne Stromerzeugung für vergangenes Jahr auf 34 Milliarden Euro. In den letzten fünf Jahren liegen die Kosten demnach bei 160 Milliarden. Trotz all der Anstrengungen sinke der Ausstoß Deutschlands an Klimagasen nicht.

Resümee: Die Energiewende und damit die Grünen-Ideologie ist teuer, wirkungslos, gescheitert.