Für den Fall des Falles: Eine europäische Bankenrettung wird teuer!

Anlässlich der Kurseinbrüche italienischer Banken und Staatsanleihen hier eine Abschätzung möglicher Kosten.

Die großen europäischen Banken haben einen Kapitalbedarf in Höhe von Mrd. € 882.

Im Falle einer Bankenkrise dürfte ein weit größerer Kapitalbedarf in Höhe von Mrd. € 3.000 bis 4.000 zu erwarten sein. Der erste Fall entspricht dem 6-fachen, der Krisenfall dem 20-fachen des EU-Haushalts. Die Schäden aus Euro und Nullzinspolitik überfordern die EU, ebenso viele Staaten der Eurozone.

Der europäische Rettungsfonds und die geplante Kreditlinie des ESM, die Letztsicherung common backstop und Single Resolution Fund (SRF) ca. 55 Mrd. € dürften trotz weiterer Bankinterner Sicherheiten nicht ausreichen. Kapital von der EZB wird von manchem als der letzte Ausweg gesehen, die mögliche Kapitallücke zu füllen. Für diese Gelder wünscht sich die EZB staatliche Garantien.

Die EZB wird die Spareinlagen verwässern, die sinkende Kaufkraft die Altersarmut weiter verschärfen. Die Gelddruckaktionen werden den deutschen Target2-Saldo steigen lassen, und die verlorenen Kredite werden weiter steigen.

Der deutsche Steuerzahler wird voraussichtlich für den Krisenfall für die EZB-Gelder und deutschen und ausländischen Banken mit einstehen müssen. Noch ist das nicht der Fall. Aber irgendwann wird die Rechnung für verfehlte Euro-Politik präsentiert werden.