SPIEGEL-fechterei: SPIEGEL schürt Panik vor möglicher Rezession in Deutschland bei „hartem Brexit“

Am 1. April berichtet der SPIEGEL über ein Interview, das der IFO-Chef Fuest dem Deutschlandfunk am selben Tage gab. Der Reporter versuchte Fuest durch seine Fragestellungen Kommentare über mögliche schlimme Folgen eines „harten Brexit“ zu entlocken. Ein Brexit könnte zwar in der Wirtschaft einen Umschwung von einem schwachen Wachstum zu einer leichten Schrumpfung auslösen, so Fuest. Er warnte jedoch vor Panikmache. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist nach wie vor robust, und wenn würde der Schaden hauptsächlich bei Großbritannien liegen.

Dazu der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bruno Hollnagel: „In bestimmten Medien wird suggeriert, dass die Populisten Schuld an einem Konjunktureinbruch hätten.

Das Thema ist zu ernst, um damit Spiegelfechterei zu betreiben und Menschen für dumm zu verkaufen.

Natürlich würde sich ein harter BREXIT wirtschaftlich negativ auswirken, und zwar deswegen, weil dann ein vertragsloser Zustand herrschen würde. Eine Abhilfe wäre prinzipiell mit einem bilateralen Abkommen mit Großbritannien möglich. Dass lassen aber die EU-Regeln nicht zu. Das EU-System verhindert also vernünftige Lösungen.

Es ist festzustellen, dass sich offenbar kein Verantwortlicher traut, die Frage nach den Ursachen des BREXIT zu stellen: Ich meine, Brüsseler Gängelung und Bevormundung waren wichtige Gründe, ebenso wie die von einigen Ländern – speziell Frankreich – vorangetriebene europäische Zentralisierung mit planwirtschaftlichen Tendenzen. Planwirtschaft hat am Ende immer zu wirtschaftlicher Schwäche geführt, weil sie Freiheit in ein Korsett zwingt.

Die Methode, anderen die Schuld für Fehlentwicklungen in die Schuhe zu schieben, führt nicht zur Lösung von Problemen, sondern lenkt von eigenen Fehlern ab. Die Ursachen einer zukünftigen konjunkturellen Schwäche sind vielfältig. Dazu gehören u. a. die unverantwortliche Überschuldung von Staaten, das Migrationsdebakel und seine immensen Kosten, die teure Energiewende, die kalte Steuerprogression die den Menschen das Geld aus den Taschen zieht und deren finanziellen Freiheiten beschneidet, die Dieselverteufelung, die mit der CO2-Manie Arbeitsplätze vernichtet, versäumte Investitionen in Infrastruktur und Bildung, die Nullzinspolitik, die Kapital fehllenkt, sowie planwirtschaftliche Elemente wie die E-Mobilität bei zugleich hohen Stromkosten, und fehlenden Rohstoffen, die erforderlich wären, um die notwendigen Batterien / Akkus zu produzieren.“