Marktwirtschaft statt grüner Planwirtschaft

Das CO2-Preisdiktat wird als glorreicher Kompromiss zum Klimapaket gefeiert. Die Emissionen von CO2 sollen teurer werden. Dabei wird vergessen, dass durch das Preisdiktat die Marktwirtschaft ausgehebelt wird. Auch eine Höchstpreisfestsetzung von Emissionszertifikaten ist mit marktwirtschaftlichen Prinzipien unvereinbar. Die Union-Parteien wollten höhere CO2-Steuern, um die verheerende EEG-Umlage abzumildern. Nun haben Union und SPD sich von den Grünen in den Landesregierungen zu planwirtschaftlicher Preisgestaltung verleiten lassen.

Ich meine, wir wollen die Reaktivierung der sozialen Marktwirtschaft betreiben und nicht deren schrittweise Abschaffung. Das bedeutet in diesem Zusammenhang konkret, dass jedwede Preismanipulation zu unterbinden ist. Es muss also Schluss sein mit der EEG-Umlage und einseitiger Subventionierung von Ökostrom. Eine soziale Marktwirtschaft ist ergebnisoffen!

Umweltpolitik sollte nicht über den Preis, sondern über allgemein gültige wissenschaftlich begründete Grenzwerte betrieben werden, die zur Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen zum internationalen Standard erhoben werden sollten.