Fakten zu Corona von Prof. Gehrke

In Zeiten wie diesen ist Aufklärung das höchste Gebot. Aus diesem Grund möchte Dr. Hollnagel folgenden Text mit Genehmigung des Verfassers an dieser Stelle veröffentlichen. Autor ist sein schleswig-holsteinischer Kollege, der AfD-Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. med. Axel Gehrke.


1.

Seit der 40. Kalenderwoche 2019 wurden vom Robert-Koch-Institut 854 verschiedene Formen von Influenzaviren identifiziert. Das allein zeigt die starke Mutationsneigung der Influenzaviren, die der bisher bekannten Coronaviren ist etwas geringer. Aber bereits das Coronavirus aus China existiert in zwei Mutationen S und L, wobei die L-Mutation diejenige ist, die zur Zeit in Europa grassiert. D. h., dass eine Impfung, ähnlich wie bei Influenza, nur bei bereits vorhandenen Viren Sinn macht. Aber die Viren sind schneller, und in der jeweils neuen Situation gibt es genug Mutanten, die durch eine vorherige Impfung nicht vor erneuten grippalen Infekten schützt. Wenn es anders wäre, gebe es nicht jedes Jahr die hohe Erkrankung-und damit auch Todesraten.

Daraus ergibt sich, dass jedes Jahr wie bisher in den vergangenen Jahren eine erneute Grippe- und damit auch Coronawelle zu erwarten ist, und von daher eine Vorsorge zukünftig viel intensiver als bisher gehandhabt werden müsste. Dazu wird die AfD konkrete Vorschläge nach Abflauen der 1. Welle vorlegen. Zurzeit ist das sinnlos, es herrscht blanke (bewusste?) Panik, und der Bevölkerung wird das Coronavirus, das nachweislich milder verläuft als Influenzaviren, als Killervirus verkauft.

2.

Der langjährige Leiter des Instituts für medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz und einer der international angesehensten Infektiologen, Prof. Sucharit Bhakdi hat in einem Interview vom 20.3.2020 sich eindeutig dahingehend geäußert, dass er die jetzigen Maßnahmen für „kollektiven Selbstmord“ hält. Er sagt, das Virus ist harmlos, die Behauptung, COVID-19 sei eine besonders gefährliche Virus-Variante, ist durch unkritische und falsche Interpretation von international erhobenen Falldaten entstanden. Es spricht alles dafür, dass COVID-19 sich nicht grundsätzlich von seinen harmlosen Geschwistern unterscheidet! Natürlich gibt es Todesfälle. Aber die Daten aus China und Italien zeigen, dass es sich in 99 % der Fälle um hoch betagte und mit Vorerkrankungen belastete Patienten gehandelt hat. Und allein aus der Tatsache heraus, dass überhaupt erst seit Ende 2019 auf Corona getestet wird, alle Angaben zur angeblichen höheren Gefährlichkeit dieser neuen Mutante der Coronaviren wissenschaftlich überhaupt nicht zu validieren sind, wie übrigens der Corona-Test ebenfalls (!) nicht, könnte man es auch neudeutsch als gigantischen FAKE des Jahres, wenn nicht länger, bezeichnen.

3.

Im Übrigen zeigt das Robert-Koch-Institut auf einer anderen Seite (Pneumoweb Sentinel) auf, dass die Meldungen invasiver Pneumokokken-Erkrankungen fast genau in der gleichen zeitlichen Abfolge (Maximum Januar bis Februar, Minimum Mai bis September) und in der gleichen Altersverteilung (die meisten Todesfälle in der Risikogruppe ab 70 und älter) auftreten. Diese Erkrankungen werden jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls als Corona-Tote gemeldet werden, da eine Durchseuchung mit Coronaviren seit 1960 bekannt ist und praktisch ubiquitär auftritt. Deswegen noch mal: die Tatsache, dass ein Verstorbener Corona-positiv ist, sagt noch lange nicht, dass er wirklich an Corona verstorben ist! Darauf hat sogar letztens der italienische Gesundheitsminister hingewiesen.

4.

Die Tatsache, dass selbst in unseren Nachrichten unter Tagesschau jeweils immer unterschiedliche Todesraten angegeben werden von verschiedenen Institutionen (RKI zur Zeit 86 Tote, European Center for Disease Prevention 94 und Philadelphia Institute 96 Tote) zeigt, wie wenig valide die derzeitigen Messmethoden überhaupt sind und logischerweise auch sein können (siehe oben).

5.

Die aktuell vorliegende Coronavirus-Richtlinie des chinesischen Gesundheitsministeriums vom 16.3.2020 listet als klinische Warnzeichen für ernste Fälle auf, die progressive Reduktion der Lymphozytenzahl im peripheren Blut (eine typische Reaktion auf Immunschwäche), zunehmende Anstieg proinflammatorischer Zytokine (Entzündungszeichen), zunehmende Erhöhung der Laktatwerte (Sauerstoffnot) und rasches Fortschreiten pathologischer (krankhafter) Veränderungen in den Lungen. Alles Zeichen, wie sie auch bei Pneumokokkeninfektion, schweren Grippe-Epidemien, Staublungen im Endstadium, Tuberkuloseerkrankungen usw. vorkommen. Nochmal: ein Toter, bei dem Corona oder auch COVID 19 festgestellt wurde, ist nicht zwangsläufig daran gestorben, sondern sehr wahrscheinlich durch seine Grunderkrankung. Nur so nebenbei: ein Krankenhaus kann selber auch Todesursache sein (!) Ca. 20-30 % der COVID 19-Patienten starben in China nicht an ihrer Erkrankung, sondern an sogenannten nosokomialen Keimen, das sind Krankenhauskeime, die gegen Antibiotika resistent sind.

Fazit von Prof. Axel Gehrke

Was immer auch die Ursache ist, warum die reichen Länder dieser Welt ihre Wirtschaft sehenden Auges an die Wand fahren, und sehr wahrscheinlich eine Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes bewirken: das Coronavirus ist nicht deren Ursache, sondern bestenfalls deren Auslöser. Wir sind im Panikmodus. Das Coronavirus wird völlig zu Unrecht als Killervirus der Bevölkerung dargestellt, die Angst vor einem unheimlichen Virus wird geschürt, Berichte von schrecklichen Todeskämpfen in überfüllten Krankenhäusern und Abtransport der Toten mit Militärlastern werden auf allen Medienkanälen verbreitet. Die Folge ist, dass die Menschen über Nacht in massive finanzielle und berufliche Existenzängste kommen, gesundheitliche Verhaltensweisen wie frische Luft und Sonne wenig verlockend sind, wenn Parks, Strände und Ausflugsziele gesperrt sind, die Menschen in ihren Wohnungen eingesperrt sind, sich bald nur noch aus Konserven ernähren und letzten Endes ein Zustand der Ohnmacht und Hilflosigkeit entsteht, dass das Vertrauen vieler Menschen unterminiert, Traumasituationen hervorruft, und letztendlich dadurch die Immunkräfte erheblich schwächt. In somit sind die derzeitigen politischen Maßnahmen durchaus zu hinterfragen, die Todesrate nimmt vielleicht bei Coronavirus Patienten ab, bei allen anderen Patientengruppen aber zu. Zusätzlich besteht der apokalyptische Wahn, in den Krankenhäusern alle Intensivbetten freizuhalten für die zu erwartenden Corona Fälle. Herzinfarkt Patienten und andere mit schweren Erkrankungen haben dann das Nachsehen.

Ich gebe (MdB) Peter Boehringer recht, wenn er darauf hinweist, dass die derzeitige Panik es nicht zulässt, dass wir uns grundsätzlich gegen die geplanten Maßnahmen stellen, aber es uns als Opposition sehr gut anstehen würde, nicht alles zu unterschreiben, sondern auch zu zeigen, dass wir viele der geplanten Maßnahmen kritisch sehen. Natürlich ernten wir dann Buhrufe, aber die haben wir auch in der Euro-Krise und in der Flüchtlings-Frage usw. geerntet, und jetzt zeigt sich immer mehr, dass die Warnungen der AfD Realität werden. Und nach dieser gesundheitlichen Krise, die nach allen bisherigen Erfahrungen zum Sommer hin beendet ist, wird sich der Bürger fragen, wer denn von den Parteien das beste Krisenmanagement aufgezeigt hat.

Handlungsvorschläge

In dieser jetzigen Situation sollten wir vor allem konkrete Maßnahmen auch gerade in dieser Zeit fordern. Dazu würde, als spontane Idee, gehören, über die Arztpraxen die vorerkrankten älteren Bürger zu erfassen, und dafür zu sorgen, dass sie eine strikte Isolation auch durchhalten können, zum Beispiel durch Versorgung mit Essen, Medikamenten, Freistellung der Angehörigen und deren finanzielle Unterstützung. Ich finde die Idee gut, auch Medizinstudenten einzusetzen, aber auch angehende Pflegekräfte und Schwesternschüler, angehende Physiotherapeuten usw. einzusetzen, aber nicht in Krankenhäusern sondern in der Peripherie! Es sollte ein spezielles Nottelefon eingerichtet werden, Steuerung durch die örtlichen Gesundheitsämter, und nicht anonym durch „den Staat“. (Bestreben von Herrn Spahn!)

Insbesondere die sozial Schwachen, als auch Menschen mit geringer Gesundheitskompetenz, müssen unterstützt werden. Von den 750 Milliarden die jetzt freigesetzt werden, müsste für die Versorgung der älteren Bevölkerung auch ein entsprechender Anteil genutzt werden, und nicht nur für die Rettung von Banken und Großunternehmen. So müsste zum Beispiel auch ermöglicht werden, dass die Tafeln sozial Schwachen ermöglichen, Essen für Senioren kostenfrei abholen zu können.

Wichtig wäre auch, die Gesundheitsämter zu unterstützen und zu beauftragen, auf sozial schwache Rentnerinnen und Rentner zu achten, insbesondere Familien mit Kinderarmut zu unterstützen, denn gerade diese Gruppen müssen kontaktieren um zu überleben. Im Zeichen der zunehmenden Digitalisierung müsste Rentnerinnen und Rentnern ermöglicht werden, an der telemedizinischen Kommunikation frei teilzunehmen, um Ärzte, Pflegekräfte, aber auch entfernt wohnende Angehörige, zu kontaktieren, ohne die Wohnung zu verlassen.

Zu guter Letzt wäre das viele Geld an den öffentlichen Rundfunk und Fernsehen viel besser verwertet, wenn endlich mehr Sendungen zu Prävention und Hilfen zum Beispiel für Betroffene und deren Angehörige zu besten Sendezeiten produziert und gesendet würden. Wir brauchen Talk Sendungen mit Experten, die dann auf Telefonate antworten, eventuell aber auch als Eigeninitiative gesundheitsrelevanter Institutionen über das Internet. Es geht nicht an, dass jeder mit leichtem grippalen Infekt das Gesundheitssystem überlastet, und durch entsprechende Sendungen und Aufklärung wäre meines Erachtens schon viel mehr geholfen als nur strikte Isolation.

Es war mir ein Anliegen, aufgrund der vielen Diskussionen im Internet, ein paar Informationen zur Versachlichung beizusteuern. Mit allen guten Wünschen für gute Beratungen und Entscheidungen und natürlich auch für die eigene Gesundheit

Ihr
Axel Gehrke (MdB)


Prof. Dr. med Axel Gehrke ist Facharzt für Innere Medizin, ehem. Oberarzt im Herzzentrum München und Abteilungsleiter im Klinikum der Uni München, Inhaber eines Lehrstuhls für Physikal. Medizin u. Rehabilitation an der Medizinischen Hochschule Hannover.