Der Weg aus dem Shutdown

Viele tausend Menschen sind schon, und werden noch, an Corona sterben. Doch die Maßnahmen gegen Corona können noch weit mehr Opfer fordern. Durch die Unterbrechung der Lieferketten, und die dadurch ausgelöste tiefe Rezession der Weltwirtschaft, könnten zig Millionen Menschen in bittere Armut abstürzen, und sind dann vom Hungertod bedroht. Darüber hinaus kommt es derzeitig zu substantiellen finanziellen Verlusten, die jede Woche allein in Deutschland auf 25-57 Mrd. € geschätzt werden.

Nachdem die AfD im Bundestag eine zeitliche Begrenzung der Maßnahmen gegen Corona bei gleichzeitiger strenger Gesundheitsüberwachung nicht durchsetzen konnte, sah sich die AfD aufgefordert, zu handeln. Gestern wurde in einer vielstündigen, konstruktiven Sitzung ein mehrseitiges Papier entwickelt, das den Weg aus der Corona Krise aufzeigt.

Die wichtigsten Punkte sind:

  • Schrittweise Normalisierung des täglichen Lebens ab dem 14. April in allen Bereichen. Zuvor soll das Osterfest gefeiert werden dürfen. Dabei sollen Hygiene-Richtlinien beibehalten werden. Dazu gehören die Hygiene- und Desinfektionsrichtlinien, sowie Abstandsregeln, und das Tragen von Schutzmasken.
  • Einreisesperren sollen aufrechterhalten bleiben, bis verpflichtende Schnelltests bei der Einreise durchgeführt werden, und Erkrankte in Quarantäne kommen können.
  • Durch mehrere Maßnahmen sollen Risikogruppen geschützt werden, wobei diese durch Hausärzte identifiziert werden sollten. Flexible Reaktion auf die Risikolage durch örtliche Gesundheitsämter unterstützen.
  • Vermehrte Tests zur frühzeitigen Erkennung von Infektionen zur gezielten Eindämmung und Lagebeurteilung
  • Ausweitung der Produktionskapazitäten medizinischer Ressourcen
  • Entwicklung eines Impfstoffs und freiwillige Impfungen

Dieses Papier ist als Rahmenpapier gedacht, unter dem die einzelnen Arbeitskreise unter dem Gesichtspunkt des Ausstiegs aus dem Shutdown, und der gesundheitlichen Fürsorge, detaillierte Maßnahmen entwickelt werden sollen.