Folgen der Lockdown-Maßnahmen: Arbeitskreis „Steuerschätzungen“

Der Arbeitskreis „Steuerschätzungen“ stellt fest, dass der Lockdown zu
  • einem erheblichen Ausbau der Kurzarbeit,
  • ausgeweitete Kreditlinien für Firmen und Betriebe,
  • verlorene Zuschüsse für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen, sowie
  • Stundungen von Steuerzahlungen führen wird, die sich fundamental auf die Steuereinnahmen auswirken werden: 2020 – 98,6 Mrd. €, 2021 – 52,7 Mrd. €

Dabei wird 2020 ein Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts um -6,3% und 2021 ein Anstieg um +5,2% unterstellt. Die Bruttolöhne werden nach der Prognose 2020 um 1,5% sinken, und sollen 2021 um 4,1% steigen. In diesen Zahlen spiegelt sich das Versagen der Bundesregierung wider, die den Lockdown zu einem Zeitpunkt verfügt hat, in dem er praktisch keine gesundheitlichen, wohl aber verheerende ökonomische Wirkung zeitigen wird. Siehe hierzu u. a. meine Artikel vom 14.5.2020 und 7.5.2020.