Bericht vom Corona-Symposium der AfD in Berlin

Prof. Dr. Maria Gismondo, Leiterin der Abteilung Mikrobiologie, Virologie und Diagnose des Luigi-Sacco-Krankenhauses in Mailand stellte heraus, dass wir uns an Fakten orientieren sollten. Dazu gehört die Feststellung, dass Corona zu weniger Toten führte, als eine normale Grippe. Prof. Gismondo kritisierte, dass Medien und Politik Panik geschürt hätten. Wir hätten alle möglichen Informationen bekommen, jedoch nicht die Wahrheit. Es würden in den öffentlichen Medien nur Virologen gehört, die mit der Regierung liiert seien.

Professor Dr. Karl Albrecht Schachtschneider meinte, dass das Infektionsschutzgesetz diktatorische Züge hätte.

Für Dr. Eberhard Hamer war Corona der Anlass, nicht aber der Grund, für den wirtschaftlichen Einbruch.

Warnend sprach Dr. Harald Frank davon, dass Corona missbraucht werden könnte, um Maßnahmen umzusetzen, die mit einer Pandemiebekämpfung nichts zu tun haben.

Nach Dr. Ulrich Vosgerau sei es unzulässig, die Parlamente unbefristet zu entmachten.

Dr. Michele Dilenge kritisierte die mangelhafte Vorbereitung der Bundesregierung auf den Fall eines medizinischen Notstands.

Wir haben auch in der Lockdown-Krise erlebt, dass in den Medien vor allem solche Fachleute zu Wort kamen, die der Regierung genehm sind. Selbst die „Sonderauswertungen zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“ des Statistischen Bundesamtes fanden in der Öffentlichkeit kaum Beachtung, obwohl das Ergebnis sehr wohl beachtenswert ist.

Fakt ist danach, dass es keinen dramatischen Anstieg der Todesfälle gab. Wir erinnern uns: Schätzungen sprachen über eine Million zu erwartende Corona-Tote. Seit Anfang Mai liegen die Sterbefallzahlen “wieder im Bereich des Durchschnitts der Vorjahre oder etwas darunter.“ Die Auswertung zeigte den größten Anstieg der Todesfälle in der 10. Kalenderwoche des Jahres 2018 – also vor Corona. Das lässt den Schluss zu, dass durch Covid-19 in Deutschland weniger Menschen gestorben sind, als durch die Grippe 2018. Damals gab es aber den Lockdown nicht, und somit auch nicht die sich daraus entwickelnden schweren volkswirtschaftlichen Schäden, die wir jetzt zu erwarten haben.

Screenshot vom 5.7. um 12:57 (Quelle: Statistisches Bundesamt)