Chaos in der Umweltpolitik

Das Aushängeschild der Regierungspolitik, die Anbiederung mit den Grünen, ist chaotisch und deswegen zum Scheitern verurteilt. Das Problem: Zahlen tun die Investoren, Verbraucher und Steuerzahler.

Diese Aussagen werden im Folgenden begründet:

Die Energiewende wurde mit der vorgeblichen Notwendigkeit einer CO2-Einsparung zur „Rettung des Weltklimas“[1] begründet. Dies soll im Wesentlichen durch Wind-, Sonnen- und Wasserkraftwerke erfolgen, sowie durch radikale Einschränkung des Diesel- und Benzinverbrauches im Verkehr und bei der Beheizung. Zudem soll die E-Mobilität gefördert, verstärkt Wärmedämmung betrieben, und sogenannte nachhaltige Technologien finanziell gefördert werden.

Dazu ist festzustellen:

  1. Der „CAP“ (die Obergrenze für den CO2 Ausstoß der europäischen Kraftwerke) wird in Brüssel für ganz Europa festgelegt. Kein Land kann für sich den Gesamtausstoß an CO2 ändern. Dies wird durch CO2 Zertifikate geregelt. Verminderte Deutschland seine CO2-Emissionen, kann ein anderes Land entsprechend mehr CO2 ausstoßen.
  2. Die E-Mobilität führt insgesamt (inklusive der Produktion der Akkus und des deutschen Strommixes) nicht generell zu geringeren CO2-Emissionen als die Benzin- oder Dieselmobilität. [3]
  3. Durch die Einsparung fossiler Brennstoffe in Deutschland und Europa sinkt die Nachfrage nach Öl. Dadurch sinkt der Weltmarkt-Preis, und die ökonomischen Vorteile fossiler Brennstoffe nehmen noch zu. Hinzu kommt: Rohölpreise sind keine Kostenpreise. Bei sinkenden Rohölpreisen werden die Produzenten dazu verleitet, noch mehr anzubieten, wodurch die Preise weiter sinken und der Kostennachteil regenerativer Energiequellen (Sonne und Wind) weiter zunehmen.
  4. Die einseitige Förderung bestimmter Technologien im Rahmen des „Substainable Finance“[2] mit willkürlichen Taxonomien, sind Planwirtschaft pur. Der prinzipielle Fehler dabei: Kapital wird nach politischen Direktiven gelenkt, ohne dass die Politik – im Fall von Verlusten – eine Gewährleistung übernimmt. Die unausweichlichen Folgen sind: Kapitalfehllenkungen mit Blasenbildungen, und die Gefahr von Crashszenarien.

Das ökonomische Ergebnis der Energiewende: die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und sein Wohlstand sinken. Was wäre zu tun? Wenn CO2-Emissionen tatsächlich umweltschädlich sind, so wären verbindliche weltweite Abkommen angezeigt. Die Weltgemeinschaft könnte auch umfangreiche Aufforstungsprogramme initiieren, und Urwaldvernichtung effizient verhindern. Sind diese Maßnahmen nicht umsetzbar, bleibt für Deutschland die Möglichkeit, verstärkt auf modernste Atomenergie zu setzen. Das wäre umweltschonend, und auch ökonomisch nachhaltig.


[1] dazu: A) sämtliche CO2-Emissionen Deutschlands würden das Klima lediglich um 0,000653 °C weniger erwärmen, B) während Deutschland seine Kohlekraftwerke abschaltet, sind weltweit 1400 in Planung oder im Bau. C) Abschaltung der Atomkraftwerke

[2] Einflussnahme der Politik auf Entscheidungen von Finanzakteuren in Aspekten der Um­welt, des So­zia­len und der Un­ter­neh­mens­füh­rung.

[3] https://www.auto-motor-und-sport.de/news/elektroauto-diesel-co2-bilanz-emissionen-klimaschutz/