Schluss mit den Negativ- und Niedrigzinsen!

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung ist in der Bilanz der Sparkassen-Pensionskasse in Köln ein Loch von 280 Mio. Euro zu stopfen. Betroffen sind 350.000 Betriebsrenten.[1]

Leider ist das nur die sprichwörtliche Spitze des Eisberges. Die Niedrig- und Negativzinsen – von der EZB dem Finanzmarkt durch Anleihekäufe und Leitzinsen aufgezwungen – betreffen ALLE, die Gelder auf Bankkonten deponiert haben und dafür keine Zinsen erhalten oder gar Negativzinsen bezahlen müssen. Betroffen sind also nicht nur Sparer und Versicherte, sondern auch Kommunen, Gesellschaften, Fonds, usw. Damit ist praktisch jeder betroffen.

Darüber hinaus kommt es zu eklatanten wirtschaftlichen Fehlanreizen: Wer für Kredite kaum noch Zinsen zahlen muss oder sogar noch Geld geschenkt bekommt, wird zu Fehlinvestitionen und – wie wir beobachten können – zu einer überbordenden Verschuldung verleitet. Ergebnis: Absenkung der volkswirtschaftlichen Gesamt-Effizienz und damit verbunden: Wohlstandsverluste.

Weiteres s. hier: Artikel vom 19. Juli

Ich habe einen entsprechenden Antrag „Verbot von Negativzinsen“ geschrieben.

[1] FOCUS: Folge der niedrigen Zinsen: 350.000 Renten betroffen: Pensionskasse muss mit Millionensumme gerettet werden