Absehbare Folgen der Lockdown-Krise

Schon jetzt sind bestimmte Folgen der Lockdown-Krise sicher zu prognostizieren:

  • Der staatlich verhängte Lockdown schlägt auf die Wirtschaft voll durch und führt dort zu Konkursen, nachhaltigen Arbeitsplatz- und Vermögensverlusten.
  • Um politische Unruhen zu vermeiden werden bestimmte Sozialleistungen (z. B Kurzarbeit) verlängert oder sogar ausgebaut und diverse Stützungsprogramme umgesetzt.
  • Staaten werden durch die konjunkturelle Schwäche weniger Geld einnehmen und in Folge der Folgen-Bekämpfung und erhöhter Kurzarbeit- und Arbeitslosenzahlen mehr ausgeben. Um die finanziellen Auswirkungen zu kaschieren, werden Gelder aus Schattenhaushalten[1] entnommen, für die der Staat haftet. Oder Dritte (z. B. die EU) übernehmen die Kosten, sichern sich aber über Staatsbürgschaften ab. Die Folge: höherer Staatsverschuldung und Staatshaftung. Für Deutschland macht das insgesamt über 10 Bio. € aus – ca. 30 Bundeshaushalte.
  • Strukturmängel werden sichtbar: z. B. ist das IT-Netz lückenhaft und langsam, Wertschöpfungsketten erweisen sich als störungsanfällig, unterfinanzierte Firmen geraten in Schieflage, die allgemeine Überschuldung führt zu noch mehr Zombieunternehmen – mit der Folge volkswirtschaftlich sinkender Erträge und Renditen.
  • Die EZB sitzt in der Negativ-Zinsfalle: höhere Zinsen führen zu einer Konkurs- und Staatspleitenwelle, niedrige Zinsen demontieren alle seriösen (Kapitalstöcken basierte) Vorsorgesysteme.
  • Die offen zutage getretenen Strukturmängel erzwingen (kostenintensive) Korrekturen. Dies betrifft alle Bereiche: Wertschöpfungsketten, strategische Vorräte, intensivierten IT-Kommerz (Internethandel, Videokonferenzen, Homeoffice).
  • Wird der „Green Deal“ ideologisch verblendet fortgeführt und dabei weiterhin das Gebot der Wirtschaftlichkeit missachtet, kommt es zu vermehrten Fehlinvestitionen und zu Wohlstandsverlusten (nicht nur zu vermehrter Kinder- und Altersarmut). Beispielsweise wäre moderne Kernkrafttechnik billiger, zuverlässiger und nachhaltiger als Wind- und Solarstrom.
  • Zunächst ist eine Deflationswelle zu erwarten: Einkommensausfälle und die Angst hindern Verbraucher daran, mehr auszugeben, als unbedingt nötig erscheint, und dämpft so zunächst die Nachfrage, während viele Anbieter (z. B. Autohersteller) zunächst auf ihren Produkten sitzen bleiben und versuchen, durch Sonderangebote/Preisnachlässe die Nachfrage anzuregen.
  • Der Staat und interessierte Gruppierungen sehen sich dazu verleitet, nach sozialistischer und planwirtschaftlicher Manier noch weiter in das Marktgeschehen einzugreifen und die Folgen ihrer eigenen Fehlentscheidungen dem „Kapitalismus“ in die Schuhe zu schieben: Die Schuldigen spielen sich als Retter auf – und machen alles noch schlimmer. Der „wirtschaftspolitische Umbau“ zu noch mehr Bevormundung, höheren Schulden und weniger Wohlstand tritt in die nächste Phase ein. Die sozialistisch-grüne Scheuklappen-Ideologie zerstört unsere Zukunft.

Die einzige Chance: zurück zu mehr Eigenverantwortlichkeit, raus aus dem Euro und den Haftungsverbünden und Umsetzung des Gebots der Wirtschaftlichkeit!


[1] Es handelt sich also um einen zweiten, nicht im eigentlichen Haushaltsplan veranschlagten Haushalt. https://www.wiwo.de/politik/deutschland/schattenhaushalte-die-speziellen-geldtoepfe-des-bundes-seite-2/5304236-2.html