Die Folgen des Lockdowns und ungeeignete Lösungsansätze gefährden die Zukunft unseres Landes

Wie der Focus berichtet, erwartet Accenture[1] für europäische Banken bis zu 415 Mrd. € Verluste durch Corona-Krisen bedingte Kreditausfälle.[2]. Hinzu kommt, dass die Verluste in Deutschland bisher nicht realisiert wurden, da die Pflicht der Insolvenzanmeldung bis Ende September 2020 ausgesetzt wurde. Die Bundesregierung erwägt eine Verlängerung.[3]

Dr. Bruno Hollnagel, Mitglied des Finanzausschusses des deutschen Bundestages, dazu:

„Seit Jahren haben wir von der AfD vor den verheerenden Folgen der Banken-, Staatsschulden- und Eurokrise gewarnt, die durch diverse „Rettungsmaßnahmen“ nur verschleppt aber nicht gelöst wurden.“

„Die wirtschaftlichen Folgen des politisch verordneten Lockdowns werden brutal auf die Realwirtschaft durchschlagen. Davon werden auch Bürgschaften des Bundes betroffen sein.

Die im März diesen Jahres beschlossenen Unternehmenshilfen haben dazu geführt, dass eigentlich nicht lebensfähige Unternehmen weiter existieren konnten und den Schaden noch vergrößern werden. 

Die Lösung sollte nicht sein, die Insolvenzantragspflicht auf Dauer auszusetzen, sondern weitere Lockdowns zu verhindern und die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Voraussetzung hierfür ist ein tragfähiges Wirtschafts- und Währungssystem. Gemeinschaftshaftungen und Transferunion sind Ansteckungsmechanismen, die die strukturellen Probleme nicht lösen, sondern verschlimmern.“


[1] https://www.accenture.com/sa-en/insights/banking/coronavirus-credit-crisis

[2] https://www.focus.de/finanzen/boerse/folgen-der-pandemie-gesamte-branche-in-gefahr-aufgeschobene-insolvenzen-bedrohen-deutschlands-banken_id_12283868.html

[3] https://www.focus.de/finanzen/boerse/shutdown-banken-muessen-sich-auf-horrende-kreditausfaelle-einstellen_id_12293436.html