Aktuelles: Geldanlage, Soli, Diesel, E-Mobilität, Kindergeld

EU-Kommission mischt sich in Geldanlage ein Die EU-Kommission mischt sich immer mehr in das wirtschaftliche Geschehen ein: Durch eine neue EU-Richtlinie will sie den Einrichtungen betrieblicher Altersvorsorge vorschreiben, wie sie das Geld anzulegen haben. Beispielsweise soll es ökologisch angelegt werden. Trägt die EU-Kommission die Verluste, die auf Grund der von ihr vorgegebenen Anlagegrundsätze eingetreten sind? Nein!

Geldausgeben macht Spaß

Olaf Scholz ist in diesem Jahr Herr über 343,6 Milliarden Euro. Kommendes Jahr klettert sein Bundeshaushalt um 3,8 Prozent auf 356,8 Milliarden – und das ganz ohne direkt erkennbare Steuererhöhungen. Doch über die Hälfte der Einnahmen speisen sich aus nur drei Steuern: Der Umsatz- und Energiesteuerertrag wächst „dank“ Inflation praktisch automatisch. Höhere Tarifabschlüsse und die kalte Progression lassen die Lohnsteuer üppiger sprudeln. Die Nullzinspolitik der EZB erleichtert die Umschuldung – da macht Geldausgeben richtig Spaß.

Scholz: Vorschlag im Interesse Anderer

Der Finanzminister Olaf Scholz will – so die Süddeutsche Zeitung vom 16.10.2018; 20:28 Uhr – eine europäische Arbeitslosenversicherung. In „plötzlichen Krisen“ soll die Eurozone damit stabilisiert werden, sagt er. Fakt ist: Ein Land mit einer Arbeitslosenversicherung in Form angesparten Barvermögens ist in Krisenzeiten in der Lage, Arbeitslose zu unterstützen. Kommt es zu einer Krise mit erhöhter Arbeitslosigkeit, führt eine solche Arbeitslosenversicherung dazu, dass die Konsumnachfrage weniger sinkt, als wenn es eine solche Einrichtung nicht gäbe.

Kurzinformationen

Entwicklungsländer: Die Verschuldung (privater wie staatlicher) in den Entwicklungsländern steigt dramatisch. China gibt im großen Stil Darlehen und schafft auf diese Art und Weise Abhängigkeiten. EZB Kaufprogramm: Der Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB (Nettokäufe) soll enden. Das bedeutet aber nicht, dass die EZB keine Staatsanleihen mehr kauft; denn Geld aus auslaufenden Anleihen (Rückzahlungen) kann weiter für neue Aufkäufe (Bruttokäufe) genutzt werden. Die Haftung bleibt also auf hohem Niveau, und die Einflussnahme auf den Marktzins bleibt erhalten.

Zum Gesetzentwurf: Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2341

Vorbemerkung: Die EU-Richtlinie (2016/2341) soll die Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge regeln. Bezüglich des Risikomanagements der Anlagepolitik führt der Gesetzentwurf ökologische, soziale und ethische Kriterien zur Beurteilung ein. Aussagen: Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) begann mit einer Kooperation gleichberechtigter Staaten. Jetzt erleben wir, wie diese Staaten dem Diktat der Kommission unterworfen werden sollen. Wie? Durch Richtlinien. Wir aber wollen keine Bevormundung durch die Kommission. Wir wollen, dass der Souverän – die Bürger – die Macht in Händen hält. Wir wollen die Freiheit der Entscheidung – Subsidiarität.

Für den Fall des Falles: Eine europäische Bankenrettung wird teuer!

Anlässlich der Kurseinbrüche italienischer Banken und Staatsanleihen hier eine Abschätzung möglicher Kosten. Die großen europäischen Banken haben einen Kapitalbedarf in Höhe von Mrd. € 882. Im Falle einer Bankenkrise dürfte ein weit größerer Kapitalbedarf in Höhe von Mrd. € 3.000 bis 4.000 zu erwarten sein. Der erste Fall entspricht dem 6-fachen, der Krisenfall dem 20-fachen des EU-Haushalts. Die Schäden aus Euro und Nullzinspolitik überfordern die EU, ebenso viele Staaten der Eurozone.

CDU-Wirtschaftsrat weiter auf AfD-Kurs: In der CDU selbst findet er jedoch keinen Widerhall

Die EZB und die EU-Kommission drängen auf eine Europäische Einlagensicherung für Banken (EDIS). Dies würde nichts Geringeres als eine Vergemeinschaftung der europäischen Bankschulden bedeuten. Die Südstaaten der Eurozone mit einer Vielzahl maroder Banken fordern die kurzfristige Einführung, während die deutlich solideren nördlichen Staaten massiv bremsen. Die Position der Bundesregierung ist unklar, schließlich hat sich Merkel wiederholt für europäische Transfers eingesetzt.

Migration wirtschaftlich gesehen

Wenn man gewissen Kreisen glauben mag, so ist die Einwanderung seit dem Jahr 2015 nach Deutschland für unser Land ein Gewinn. Durch sie würden leere Arbeitsplätze besetzt und die zukünftige Rente gesichert. Dazu wird besonders gerne auf gelungene Fälle der Integration verwiesen[1]: Yousef A. (23) lernte in zwei Jahren Deutsch, machte einen guten Hauptschulabschluss und fand einen Ausbildungsplatz. Ali Mohamed Sharif aus Somalia bekam zwar kein Asyl, absolvierte aber Deutsch- und Integrationskurse, kümmerte sich selbst um eine Ausbildungsstätte. Seine Duldung wurde in eine Aufenthaltserlaubnis umgewandelt. In …

Meine Woche im Parlament (KW39)

Montag, 24. September: Anreisetag 13:30 – 17 Uhr: Arbeitskreis Finanzen – Besprechung mit den AfD-Kollegen aus dem Finanzausschuss über die Themen der Woche. Vorstellung und Diskussion mehrerer Anträge des Büros Hollnagel. Ausschussvorbereitung, Verteilung der Fragestellungen im Ausschuss. 18 – 20 Uhr: Hintergrundgespräch mit Dr. Hollnagel und Herrn Strack sowie Vertretern vom Bankenfachverband in unserem Bundestagsbüro. Inhalt: Die Situation der Banken in Europa und Deutschland. Dienstag, 25. September Bearbeitung der Post, Terminabsprachen, diverse Gespräche 14 – 16 Uhr: AfD-Fraktionssitzung 18 – 20 Uhr: Parlamentarischer Abend: Zweiter „Sustainable …