Zahlen des Wissenschaftlichen Dienstes zu Ausgaben für Familien, Bildung und Asyl

Folgende interessante Information gibt der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages (*)

Familienbezogene Ausgaben: Soll (2017): 7,5 Mrd., Plan (2018): 7,8 Mrd., Plan (2019): 8,6 Mrd.

Ausgaben für Bildung und Forschung: Soll (2017): 22 Mrd., Plan (2018): 23 Mrd., Plan (2019): 24 Mrd.

Asylbedingte Ausgaben : Soll (2017): 20,5 Mrd., Plan (2018): 21 Mrd., Plan (2019): 17 Mrd.

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Italiens Drohung: Flüchtlinge verteilen oder Zahlungsstopp

Italien droht mit einem Zahlungsstopp für den Fall, dass die Flüchtlinge auf dem italienischen Schiff „Diciotti“ nicht unter den EU-Partnern verteilt werden. Das ist eine interessante Forderung, die jedoch Fragen offen lässt. Warum nimmt ein Italienisches Schiff Migranten auf und fordert von anderen Ländern deren Aufnahme? Auf welche rechtliche Grundlage stützt sich Italiens Forderung? Wenn Italien fordert, dass wir Migranten aufnehmen, können wir dann von Italien verlangen, Migranten, die sich in Deutschland befinden, aufzunehmen? Ist das Verhalten Italiens mit der Dublin-III-Verordnung vereinbar?

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Sparvermögen erzielt negative Rendite – falsche Anreize

Herr Weidmann, Bundesbankpräsident, stellte in der FAZ (20.8.2018) fest, dass die Sparvermögen negative Realrenditen aufweisen. Das Finanzvermögen besteht gewöhnlich aus verschiedenen Bestandteilen (Anleihen, Aktien, Kapitallebensversicherungen und Bankanlagen). Verantwortlich dafür seien die seit Jahresanfang nicht mehr gestiegenen Aktienkurse, die Niedrigzinsen und die Inflation. Dabei sind die Zinseinnahmen Privater seit 2008 gemessen am BIP um 2 % gesunken (Die Welt vom 20.8.2018). Zudem drücke die Währungskrise in der Türkei auf die Marktstimmung. Weidmann sieht keine Hoffnung auf rasche Zinserhöhungen.

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Zeichen einer neuen Krise?

Der Minsky-Moment ist der Augenblick, in dem nach einem hitzigen Aufschwung die Akteure erkennen, dass der Crash kommt. Der Auslöser einer solchen Krise kann sehr unterschiedlich sein. 2008 war es der, als der Leitzins auf 5,55 % stieg.[1] Viele Eigenheimbesitzer konnten ihre Darlehen nicht mehr bedienen. Durch Zwangsverkäufe begannen die Preise zu sinken, viele Immobiliendarlehen waren nicht mehr ausreichend besichert. Die Banken forderten Deckung, die Dominosteine begannen einer nach dem anderen zu fallen. Heute unmöglich?Weiterlesen„Zeichen einer neuen Krise?“

Bundesregierung lehnt Indexierung ab – wohl um Steuerlast der Bürger zu erhöhen

Die Bundesregierung lehnt eine automatischen Anpassung der Steuersätze (Indexierung) z. B. für Steuerfreibeträge der Regierung (AZ 19/3492) ab. Sie begründet es damit, dass das Parlament zum Teil seine Budgethoheit verlieren würde. Außerdem äußert sie stabilitätspolitische Bedenken, wonach eine Indexierung innerhalb des Steuerrechtes Inflationstendenzen verstärken oder gar fördern würden.Weiterlesen„Bundesregierung lehnt Indexierung ab – wohl um Steuerlast der Bürger zu erhöhen“

Griechenlandrettung – Wunschträume

Erneute Sparversprechen reichen aus, um Griechenland einen weiteren 15 Mrd. € Kredit zu bescheren. Dazu Finanzminister Olaf Scholz: „Es ist ein Zeichen europäischer Solidarität, das wir hier geben“[1]. Griechenland werde das dritte Hilfsprogramm im August beenden und könne wieder auf eigenen Beinen stehen.

Wenden wir uns nun von den Wunschträumen ab und den Fakten zu:

Ausweislich der Schuldenentwicklung haben die Rettungsaktionen Griechenland nicht diszipliniert, sondern eher dazu angehalten weiter ungeniert zu Lasten anderer zu leben: gemessen am BIP haben die Schulden Griechenlands neue Höchstpunkte erklommen.Weiterlesen„Griechenlandrettung – Wunschträume“

America First – einige Folgen

Trumps America-First-Politik treibt im Wirtschaftsbereich skurrile Blüten; denn was sich logisch anhört und vermeintlich im amerikanischen Interesse liegt, kann ungeahnte Folgen zeitigen:

Die Steuersenkung führt zunächst zu Mindereinnahmen von ca. 1.500 Milliarden $ im Jahr. Sie erhöht die Kaufkraft und macht Investitionen in den USA attraktiver. Einhergehend mit einer höheren Inflation wird also dadurch die inneramerikanische Wirtschaft gestärkt.Weiterlesen„America First – einige Folgen“

Dass Mario Draghi nicht zwischen Risikoreduzierung und Risikoverteilung differenziert, ist eine verräterische Aussage

Mario Draghi warnte vor dem EU-Parlament in Brüssel vor einer Differenzierung zwischen Risikoreduzierung und Risikoverteilung, und er drängte zu einer schnellen Umsetzung von „EU-Reformen“, wie die Einführung einer europäischen Einlagensicherung für Banken, einer Arbeitlosenrückversicherung, eines so genannten Backstops beim Euro-Rettungsfonds ESM.

Dazu der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Finanzausschusses Dr. Bruno Hollnagel:

„Mario Draghi warnt davor, „zu sehr zwischen Risikoreduzierung und Risikoverteilung zu differenzieren“ [Börsen-Zeitung, 10.07. 2018, S- 4]. Das ist eine verräterische Aussage, die an der Sache vorbeigeht! Weiterlesen„Dass Mario Draghi nicht zwischen Risikoreduzierung und Risikoverteilung differenziert, ist eine verräterische Aussage“