America First – mit Folgen

Wäre es nach dem Gros der Leitmedien, deutschen Politikexperten und Investoren wie George Soros gegangen, dann wäre Donald Trump nie ins Weiße Haus gewählt worden. Und wenn doch, dann wäre die Wirtschaft bald kollabiert. Aber die „America first“-Politik scheint erfolgreich: Das US-Wirtschaftswachstum stieg laut der Statistikbehörde BEA von unter zwei Prozent im letzte Obama-Quartal auf über vier Prozent. Die Arbeitslosenquote fiel von 4,9 auf 3,9 Prozent. Die Steuersenkung von 1,5 Billionen Dollar erhöht die Kaufkraft und macht Investitionen attraktiver.

Kurzinformationen

Entwicklungsländer: Die Verschuldung (privater wie staatlicher) in den Entwicklungsländern steigt dramatisch. China gibt im großen Stil Darlehen und schafft auf diese Art und Weise Abhängigkeiten. EZB Kaufprogramm: Der Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB (Nettokäufe) soll enden. Das bedeutet aber nicht, dass die EZB keine Staatsanleihen mehr kauft; denn Geld aus auslaufenden Anleihen (Rückzahlungen) kann weiter für neue Aufkäufe (Bruttokäufe) genutzt werden. Die Haftung bleibt also auf hohem Niveau, und die Einflussnahme auf den Marktzins bleibt erhalten.

Zum Gesetzentwurf: Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2341

Vorbemerkung: Die EU-Richtlinie (2016/2341) soll die Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge regeln. Bezüglich des Risikomanagements der Anlagepolitik führt der Gesetzentwurf ökologische, soziale und ethische Kriterien zur Beurteilung ein. Aussagen: Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) begann mit einer Kooperation gleichberechtigter Staaten. Jetzt erleben wir, wie diese Staaten dem Diktat der Kommission unterworfen werden sollen. Wie? Durch Richtlinien. Wir aber wollen keine Bevormundung durch die Kommission. Wir wollen, dass der Souverän – die Bürger – die Macht in Händen hält. Wir wollen die Freiheit der Entscheidung – Subsidiarität.

Für den Fall des Falles: Eine europäische Bankenrettung wird teuer!

Anlässlich der Kurseinbrüche italienischer Banken und Staatsanleihen hier eine Abschätzung möglicher Kosten. Die großen europäischen Banken haben einen Kapitalbedarf in Höhe von Mrd. € 882. Im Falle einer Bankenkrise dürfte ein weit größerer Kapitalbedarf in Höhe von Mrd. € 3.000 bis 4.000 zu erwarten sein. Der erste Fall entspricht dem 6-fachen, der Krisenfall dem 20-fachen des EU-Haushalts. Die Schäden aus Euro und Nullzinspolitik überfordern die EU, ebenso viele Staaten der Eurozone.

Migration wirtschaftlich gesehen

Wenn man gewissen Kreisen glauben mag, so ist die Einwanderung seit dem Jahr 2015 nach Deutschland für unser Land ein Gewinn. Durch sie würden leere Arbeitsplätze besetzt und die zukünftige Rente gesichert. Dazu wird besonders gerne auf gelungene Fälle der Integration verwiesen[1]: Yousef A. (23) lernte in zwei Jahren Deutsch, machte einen guten Hauptschulabschluss und fand einen Ausbildungsplatz. Ali Mohamed Sharif aus Somalia bekam zwar kein Asyl, absolvierte aber Deutsch- und Integrationskurse, kümmerte sich selbst um eine Ausbildungsstätte. Seine Duldung wurde in eine Aufenthaltserlaubnis umgewandelt. In …

Energiewende gescheitert

Der überstürzte Ausstieg aus der Atomenergie zeigt Wirkung: Die Stromkosten kletterten nach der überstürzten Energiewende für die Verbraucher in Deutschland erheblich: Mit einem durchschnittlichen Strompreis von 30,5 Cent pro Kilowattstunde (Cent/kWh) führt Deutschland diese Negativ-Liste an. Der europäischen Statistik zufolge müssen Stromkunden in Deutschland mehr als doppelt so viel bezahlen wie ihre Nachbarn in Tschechien (14,4 Cent) und in Polen (14,6 Cent). Aber auch Frankreich ist mit 16,9 Cent/kWh im Vergleich sehr günstig, gefolgt von Österreich mit 19,9 Cent. Im Energiebereich testieren die Beamten des Bundesrechnungshofes …

Olaf Scholz – erster EU-Finanzminister

Brüssel und die Südeuropäer fordern einen EU-Finanzminister, der mit deutschem Geld südeuropäische Finanzlöcher stopfen soll. Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat kommissarisch diesen Posten übernommen. Er forciert die europäische Arbeitslosenversicherung, den Eurozonenhaushalt, die Europäische Investitionsstabilisierungsfazilität, das InvestEU Programm und weiteres mehr. Diese Pläne verfolgen ein Ziel: mehr Geld und Macht für Brüssel und mehr Geld für Südeuropa. Der Koalitionsvertrag verspricht der EU mehr Geld und Scholz setzt dies um.

Die Bundesregierung will keinen deutschen EZB-Präsidenten

Die fehlende Unterstützung der Bundesregierung für Jens Weidmanns Bewerbung für den Posten des EZB-Präsidenten ist der deutschen Politik der Bankenrettung geschuldet. Die europäischen Banken sind gefährdeter als zu Zeiten der großen Finanzkrise, und die Rettungslasten überfordern die Staaten und die europäische Rettungsinstitution, den Single Resolution Fund (SRF). Deutschland könnte wahrscheinlich die Rettungslasten für eigene Banken tragen, nicht jedoch zusätzlich die anderer Banken. Über diese Thematik wäre eine demokratische Debatte notwendig. Doch diese Debatte würde die verfehlte Politik und die der EZB offenlegen.

Krisen: Wie man sie besser nicht bekämpft!

Die Lösung von Problemen bedarf einer Analyse der Ursachen, und ein Konzept, das geeignet ist, die Ursachen von Fehlentwicklungen zu bekämpfen. Aktuelle Anträge der Parteien Die Grünen und Die Linken analysieren weder die Ursachen, noch bieten sie Lösungen an. Denn sie bekämpfen nicht die Ursachen, sondern bestenfalls die Symptome. Sie fordern dazu eine Umsetzung planwirtschaftlicher Elemente, die schon in der DDR grandios gescheitert sind.

Die Mehrheit der Deutschen sieht die Integration positiv – Ergebnis unvollständiger Berichterstattung?

Auf der Internetseite der Tagesschau[1] wird auf eine Studie des „Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration“ hingewiesen. Demnach sehe die Mehrheit der Deutschen die Integration positiv. Das ist verwunderlich, denn diese Aussage passt nicht zu den negativen ökonomischen Effekten der Migration. Danach kostet die Migration den deutschen Staat mehr, als sie ökonomisch einbringt[2]: Von regierungsamtlicher Seite werden bis dato vorwiegend die Kosten des Bundes für Migration benannt.